Aktuelle Berichte

Mai 2016

Aktienquoten aufgestockt

Die Aktienmärkte konnten sich im Mai weiter stabilisieren und es entwickelten sich daraus weitere Kaufsignale. Dementsprechend wurden die Aktienquoten in den ETF-Strategien Defensiv, Flexibel und Offensiv aufgestockt, allerdings noch nicht wieder voll ausgeschöpft.

Erfreulich positiv fielen die europäischen Konjunkturdaten für das erste Quartal 2016 aus und auch der Ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft verzeichnete im Mai seinen bisherigen Jahreshöchststand. Belastend hingegen wirkt die anhaltende „Brexit“-Diskussion im Vorfeld der Entscheidung am 23. Juni, bei der die Briten über den Verbleib in der europäischen Gemeinschaft abstimmen. Die US-Wirtschaft scheint die Wachstumsdelle vom Jahresauftakt derweil wieder überwunden zu haben und so bereiten sich die Märkte bereits auf die nächsten Zinsschritte der US-Notenbank Fed vor. Bessere Wachstumsdaten und ein freundlicher Arbeitsmarkt würden den Weg dazu ebnen. Noch wirken die Finanzmärkte allerdings unentschlossen, ob die bevorstehenden Zinsschritte dann denn eher positiv oder negativ zu bewerten sind. So ändern sich die Stimmungstendenzen derzeit sehr kurzfristig, je nachdem ob gerade verbesserte oder verschlechterte Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden. Kein einfaches Umfeld also um klare Trends auszumachen.

Kontinuität bleibt daher auch weiterhin der Schlüssel zum Erfolg der Anlagestrategie. Da sich Kursgewinne nicht erzwingen lassen, bedarf es gerade in einem solch herausfordernden Marktumfeld eines kühlen Kopfes und einer Anlagedisziplin. Wir treffen unsere Anlageentscheidungen unabhängig vom Marktumfeld auf Basis einer regelbasierten Anlagestrategie. Entscheidungsgrundlage für den Kauf oder Verkauf ist dabei einzig und allein die Kursentwicklung der jeweiligen Indizes bzw. ETFs unseres Anlageuniversums. Denn die historischen Kurszeitreihen bieten uns seit jeher die neutralste und transparenteste Entscheidungsgrundlage dazu. Über das mathematische STARS-Modell werten wir schließlich die kurz- und mittel- bis langfristigen Trends aus und leiten daraus wöchentlich die relevanten Kauf- und Verkaufsentscheidungen in den Anlageklassen ab.

So wurden neue Kaufsignale im Monatsverlauf vornehmlich über die kurzfristigen Indikatoren generiert. Daraus abgeleitet wurden die Aktienengagements in den Industrie- und Schwellenländern sukzessive erhöht. Auf der Rentenseite wurde der Investitionsgrad hingegen reduziert. Dabei wurde die Gewichtung in europäischen Staatsanleihen, sowie der Anteil globaler Renten-ETFs reduziert. Die ETF-Strategien bleiben weiterhin in der Anlageklasse Rohstoffe investiert, deren Preisentwicklung sich ebenfalls stabilisieren konnte. Für den nächsten Schritt zu einer offensiveren Aufstockung der Aktienquote bedarf es nun noch der nachhaltigen Trendbestätigung in den Aktienmärkten.

 

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